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Praxisführung: Aktuelle Informationen


Aktualisierter GOZ-Kommentar

Die Bundeszahnärztekammer hat ihren GOZ-Kommentar erneut überarbeitet. Zusätzlich wurde eine tabellarische Übersicht der vorgenommenen Aktualisierungen erstellt.


GOÄ-Kommentar für die Zahnarztpraxis

Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist auch in der Zahnarztpraxis eine Grundlage für die Berechnung von Leistungen. Ergänzend zum Kommentar zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) hat die Bundeszahnärztekammer deshalb einen Kurzkommentar zur GOÄ erarbeitet. Der Kommentar der BZÄK wird kontinuierlich aktualisiert.


Validierung der Aufbereitung von Medizinprodukten

Die Hygienemaßnahmen in Zahnarztpraxen stehen weiterhin im Fokus der Aufsichtsbehörden. Dabei begutachten die kommunalen Gesundheitsämter und das Landesamt für Verbraucherschutz insbesondere die Prozesskette zur Aufbereitung von Dentalinstrumenten. Seit dem 1. September 2017 bietet die Landeszahnärztekammer Thüringen nun allen Praxisinhabern eine preiswerte Validierung der Aufbereitungsprozesse von Medizinprodukten an. mehr »


Aktualisierter GOZ-Kommentar

Die Bundeszahnärztekammer hat ihren GOZ-Kommentar erneut überarbeitet. Zusätzlich wurde eine tabellarische Übersicht der vorgenommenen Aktualisierungen erstellt.


Warnung vor möglicher „Kostenfalle“ durch telefonische Beauftragung von Internet-Branchenbucheinträgen

Seit einigen Tagen werden Thüringer Zahnarztpraxen telefonisch durch ein namentlich noch unbekanntes Unternehmen kontaktiert, welches von der Telefonnummer 069 98509335 anruft. Gegenüber Zahnarztpraxen gibt sich die Anruferin bzw. der Anrufer teilweise als Deutscher Ärzteverlag aus. Das Unternehmen möchte Unterlagen zur Vertragsverlängerung für Einträge in ein Internet-Branchenbuch verschicken, die vermeintlich abgeschlossen worden ist.

Die Landeszahnärztekammer Thüringen warnt vor der Annahme dieses Angebotes. Für Zahnärzte besteht keine Pflicht, sich bei dem Anbieter registrieren zu lassen. Die Landeszahnärztekammer Thüringen empfiehlt daher, die Wirksamkeit eines möglichen Vertrages und die Rechtmäßigkeit der Rechnungslegung durch einen fachlich versierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.


Aktualisierter GOZ-Kommentar

Die Bundeszahnärztekammer hat ihren GOZ-Kommentar erneut überarbeitet. Zusätzlich wurde eine tabellarische Übersicht der vorgenommenen Aktualisierungen erstellt.


Warnung vor falschen Bewerbungs-Mails mit versteckter Schadsoftware

Die Landeszahnärztekammer Thüringen warnt vor einer gefährlichen Schadsoftware, die über E-Mails mit vermeintlichen Initiativbewerbungen verschickt wird. An den sehr seriös wirkenden E-Mails sind jedoch Dateien angehängt, welche mit einer Schadsoftware versehen sind.

Mit dem Öffnen dieser Dateien wird der Rechner durch die Schadsoftware infiziert. Nach einem Neustart gibt der Computer vor, seine Festplatte zu prüfen. In Wirklichkeit verschlüsselt die Schadsoftware jedoch die Daten des Rechners.

Die Täter versuchen, von ihren Opfern Geld für die Entschlüsselung der Dateien zu erpressen. Dieser Aufforderung sollte keinesfalls Folge geleistet werden.

Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen Julia Jung vom Referat für Zahnärztliche Praxisführung (Telefon 0361 7432-112, E-Mail ) gern zur Verfügung.


Fotos zahnmedizinischer Geräte auf Internetseiten von Zahnarztpraxen

An den vergangenen Wochenenden drangen unbekannte Täter in zwei Zahnarztpraxen in Südthüringen ein und entwendeten neben Bargeld auch hochwertige zahnmedizinische Geräte. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass die Täter diese Geräte auf den Internetseiten der Praxen aussuchten, um sie später gezielt zu entwenden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich solche Angriffe zu einer Serie entwickeln.

Es ist guter Brauch, die modern ausgestatteten Zahnarztpraxen in Thüringen auch im Internet positiv herauszustellen. Dabei bitten wir Sie jedoch zu bedenken, ob auf Praxisfotos im Internet die Hersteller und die Typbezeichnung der Medizintechnik ausdrücklich erkennbar sein sollen oder diese ggf. auch verfremdet oder andersgerichtet fotografiert werden können. Ebenso können detaillierte Beschreibungen der in den Praxen vorhandenen Medizintechnik problematisch sein.

Im Sinne einer vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung möchten wir Sie entsprechend sensibilisieren.

Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen Julia Jung vom Referat für Zahnärztliche Praxisführung (Telefon 0361 7432-112, E-Mail ) gern zur Verfügung.


BZÄK-Broschüre „Rechtgrundlagen und Hinweise für die Zahnarztpraxis - Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen“


Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz für Zahnärzte 2017

Für die Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz bereitet die Zahnärztliche Röntgenstelle bei der Landeszahnärztekammer Thüringen derzeit einen Onlinekurs vor. Dieser Kurs wird im Frühjahr 2017 für Sie zur Verfügung stehen.

Zusätzlich wird Ihnen die Kammer wie bisher auch Präsenzveranstaltungen anbieten. Termine finden Sie Anfang des kommenden Jahres im gedruckten Fortbildungsprogramm oder im Internet unter www.fb.lzkth.de.


Haben Sie schon an die freiwillige Beitragszahlung für das Jahr 2016 gedacht?

Über den Pflichtbeitrag zum Versorgungswerk hinaus können Sie auch im laufenden Kalenderjahr 2016 wieder freiwillige Mehrzahlungen leisten. mehr »


Warnung vor Angebot des Zentralen Gewerberegisters
zur Registrierung selbstständiger Gewerbetreibender

Die Landeszahnärztekammer Thüringen warnt vor der Erfassung von Praxisdaten durch das Zentrale Gewerberegister. In amtlich anmutenden Briefen wird auch Thüringer Zahnärzten derzeit ein Angebot unterbreitet, das zu einem kostenpflichtigen Eintrag in einer Internet-Datenbank führt. Praxen, die auf diesen Brief geantwortet haben, erhalten eine Rechnung über einen jährlichen Veröffentlichungsbeitrag von 398,88 Euro zzgl. MwSt.

Für Zahnärzte besteht keine Pflicht, sich bei dem Anbieter registrieren zu lassen. Abgeschlossene Verträge sind jedoch grundsätzlich wirksam, soweit kein eklatantes Missverhältnis zwischen Preis und Nutzen besteht. Die Landeszahnärztekammer Thüringen empfiehlt daher, die Wirksamkeit des Vertrages und die Rechtmäßigkeit der Rechnungslegung durch einen fachlich versierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.


Tabellarische Aufstellung knochenchirurgischer Leistungen/Leistungskombinationen

Der Ausschuss Gebührenrecht der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat in enger Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) unter dem Titel „Knochenmanagement“ eine tabellarische Aufstellung knochenchirurgischer Leistungen/Leistungskombinationen erarbeitet.


Aktualisierter GOZ-Kommentar

Die Bundeszahnärztekammer hat erneut ihren GOZ-Kommentar überarbeitet. mehr »


Therapieplan, Behandlungsbögen, Informationen und Piktogrammheft für Patienten mit Sprachbarriere (z.B. Asylbewerber)


Informationstag des Versorgungswerkes am 28. November 2015:
„Richtig vererben und rechtzeitig vorsorgen“

Spätestens am Beginn des Ruhestands sehen sich viele Kolleginnen und Kollegen neben der Frage einer angemessenen Versorgung mit einem weiteren Problem konfrontiert: „Was passiert, wenn wir selbst nicht mehr für uns sorgen können?“ Dabei denken wir vorwiegend an Situationen, in denen eigenständige Entscheidungen nicht mehr möglich sein werden.

Gleichzeitig spielt mit zunehmendem Lebensalter auch die Vermögensübertragung auf Angehörige eine wichtige Rolle. Auch zur Vorsorge eines unvorhergesehenen Ausfalls sollten wir besondere Maßnahmen ergreifen.

Die Informationsveranstaltung des Versorgungswerkes des Landeszahnärztekammer Thüringen gibt auf Fragen zum richtigen Vererben und zur rechtzeitigen Vorsorge erste Antworten und Handlungsempfehlungen. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist die Teilnehmerzahl begrenzt.


Neue Bestimmungen für Prüfung von Befundungsmonitoren

Röntgenverordnung (LA RöV) vom 4. November 2014 wurden drei Abschnitte der Qualitätssicherungs-Richtlinie (QS-RL), die bundeseinheitlich die Durchführung und Bewertung der Abnahmeprüfungen und Konstanzprüfungen von Röntgeneinrichtungen regelt, geändert. Diese auf den ersten Blick geringfügigen Änderungen sind in ihren Auswirkungen auf die zahnärztliche Röntgendiagnostik jedoch nicht zu unterschätzen.

Eingefügt wurde der Passus, dass die Abnahme- und Konstanzprüfung von Bildwiedergabesystemen zur Befundung (Befundungsmonitor) nach der im Jahr 2014 erschienenen DIN 6868–157 für alle Neugeräte ab dem 1. Mai 2015 durchzuführen ist. Diese Norm wurde vom Normenausschuss Radiologie erstellt und gegen die Stimme des Normenausschusses Dental verabschiedet. Trotz der fachlichen Kritik der Zahnärzteschaft an der in einem überaus intransparenten Verfahren entstandenen Norm, wurde diese nun von den Behörden in das staatliche Regelwerk übernommen.


Neuerungen für die Zahnheilkunde

In der Norm wurde ein Konzept der Raumklassen (RK) eingeführt. Für die Befundung zahnärztlicher Röntgenbilder relevant sind die Raumklasse 5 – Zahnärztlicher Befundarbeitsplatz und die Raumklasse 6 – Zahnärztlicher Behandlungsplatz. Diese werden durch eine maximale Beleuchtungsstärke von ≥ 100 lx (RK 5) beziehungsweise ≥ 1.000 lx (RK 6) charakterisiert. Die eingesetzten Bildwiedergabegeräte müssen eine Auflösung von ≥ 1.024 × ≥ 768 Pixeln und eine maximale Display-Leuchtdichte von 200 cd/m² (RK 5) beziehungsweise 300 cd/m² (RK 6) haben.

Zur visuellen Prüfung der Monitore wurden neue Testbilder eingeführt, die unter www.nar.din.de abrufbar sind. Gänzlich neu ist die Verpflichtung, die Leuchtdichte der Befundungsmonitore jährlich messtechnisch zu bestimmen.


Konsequenzen für die zahnärztliche Praxis

Für Zahnarztpraxen ergeben sich nach der Änderung der Richtlinie folgende Konsequenzen: Das Prozedere für die Abnahme- und Konstanzprüfung von Befundungsmonitoren, die vor dem 1. Mai 2015 in Betrieb genommen wurden, ändert sich nicht. Das heißt, Teil- oder Abnahmeprüfungen dürfen nach Anhang C.1.1 der QS-Richtlinie durchgeführt werden. Die Konstanzprüfungen erfolgen in diesen Fällen weiterhin nach Anhang B dieser Richtlinie. Diese Systeme dürfen bis zum 1. Januar 2025 betrieben werden.

Bei allen Befundungsmonitoren, die ab dem 1. Mai 2015 in Betrieb genommen werden, sind die Abnahme- und Konstanzprüfung nach den Vorgaben der DIN 6868–157 durchzuführen. Befundungsmonitore, die am zahnärztlichen Behandlungsplatz betrieben werden sollen, müssen dann konstant eine maximale Display-Leuchtdichte von 300 cd/m² aufweisen. Die Leuchtdichte der derzeit gelieferten Monitore liegt zwischen 200 und 300 cd/m². Für die jährliche Messung der Leuchtdichte muss entweder ein externes Messgerät oder ein Monitor mit einem integrierten Messgerät erworben beziehungsweise ein Dienstleister beauftragt werden.

Einen Nachweis für die Verbesserung der Befundungsqualität zahnärztlicher Hochkontrastaufnahmen durch diese Maßnahmen gibt es nicht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie jedoch zu einer Kostensteigerung führen, die letztlich durch die Zahnärzteschaft zu tragen ist. Bei der geplanten Neuanschaffung eines Befundungsmonitors gilt es deshalb zu erwägen, ob die Inbetriebnahme noch vor dem 1. Mai 2015 erfolgen kann.

(Quelle: BZÄK)


Verhalten bei Ebolafieber-Verdachtsfällen

Aufgrund der sich massiv ausbreitenden Ebolafieber-Epidemie in Westafrika und der Entsendung freiwilliger Helfer in die Krisengebiete sind einzelne Verdachtsfälle auch in Thüringen nicht auszuschließen.

  • Bitte informieren Sie sich auf der Internet-Seite des RKI unter www.rki.de/ebola kontinuierlich über die Empfehlungen und Festlegungen zum Verhalten bei Ebola-Verdachtsfällen.
  • Bitte ergreifen Sie alle Ihnen möglichen Maßnahmen, Patienten mit einem z. B. durch eine Reiseanamnese begründeten Verdacht dazu zu bewegen, zunächst im heimischen Umfeld zu bleiben und zum Schutz des Praxispersonals und der in der Praxis befindlichen Patienten eben nicht die Praxisräume aufzusuchen.
  • Bitte verständigen Sie in einem solchen Fall unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt, das dann die ggf. weiteren Schritte auch hinsichtlich der Einweisung in die für uns zuständige Klinik in Leipzig veranlassen wird. Bitte informieren und schulen Sie auch Ihr Praxispersonal entsprechend.

Um dieses Verfahren auch allen Bürgerinnen und Bürgern nahezubringen, wird in den nächsten Tagen eine großformatige Anzeige des Thüringer Gesundheitsministeriums in den Thüringer Tageszeitungen erscheinen. Darin wird gebeten, bei einem wegen eines kürzlichen Aufenthalts in dem Endemiegebiet begründeten Verdacht oder engen Kontakt mit einer ggf. betroffenen Person mit entsprechender Reiseanamnese während der Sprechzeiten den Arzt des Vertrauens telefonisch und außerhalb der Sprechzeiten den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 zu kontaktieren.


Merkblätter:


Korrektur zum Mitgliederrundschreiben 01/2014

Im aktuellen Mitgliederundschreiben 01/2014 wurden irrtümlich Fortbildungskurse aus dem Jahr 2013 beworben. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.

Nachfolgend finden Sie das entsprechend aktualisierte Rundschreiben mit den aktuell buchbaren Kursen im Herbst 2014:


Neue Rahmenverträge mit Unternehmen für Restmüllentsorgung und Wasseruntersuchung

Die Landeszahnärztekammer Thüringen hat die Rahmenverträge mit der RWTÜV Enviro GmbH zur Entsorgung von Praxisreststoffen sowie mit dem Institut für Umweltmedizin zur mikrobiologischen Untersuchung des Wassers in Dentaleinheiten aktualisiert. Darüber hinaus wurde ein neuer Rahmenvertrag mit der medentex GmbH zur Entsorgung von Restmüll aus Zahnarztpraxen abgeschlossen.

Gegenstand des Vertrages mit der RWTÜV Enviro sind Entsorgungsleistungen von Abfällen in zahnärztlichen Praxen, die nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen. Darunter fallen:

  • Entwicklerflüssigkeit
  • Fixierer
  • extrahierte Zähne
  • Amalgamabfälle
  • Altröntgenfilme
  • spitze und scharfe Gegenstände (Kanülen, Skalpelle)
  • gebrauchte Amalgamkapseln und Filtersiebe
  • kontaminiertes Verbandmaterial und Einwegartikel
  • Tintenpatronen und Tonerkartschen


Auf Grundlage dieses Vertrages können Mitglieder der Landeszahnärztekammer Thüringen nun Einzelverträge mit dem Unternehmen abschließen. Bestehende Verträge behalten ihre Gültigkeit. Die Vertragsanpassung wurde aus redaktionellen Gründen vorgenommen. Die Bedingungen für die Entsorgung und die Kosten haben sich nicht geändert.


Zusätzlicher Rahmenvertrag mit der medentex GmbH

Ebenfalls zur Entsorgung von Restmüll aus Zahnarztpraxen wurde ein Rahmenvertrag zwischen der Landeszahnärztekammer und der medentex GmbH abgeschlossen. Gegenstand dieses Vertrages sind ähnliche Entsorgungsleistungen, wie sie auch die RWTÜV Enviro anbietet. Bei dem Angebot von medentex kann allerdings je nach Abfallmenge und Entsorgungsrhythmus zwischen verschiedenen Leistungspaketen gewählt werden, so dass die Zahnarztpraxis je nach Abfallaufkommen die entsprechende
Variante bestimmen kann. Auch hierzu können zwischen den Mitgliedern der Kammer und medentex entsprechende Einzelverträge geschlossen werden.


Angepasste Einzelverträge für Wasseruntersuchung

Die dritte Vertragsanpassung bezieht sich auf en Rahmenvertrag der Landeszahnärztekammer mit dem Institut für Umweltmedizin zur mikrobiologischen Untersuchung des Wassers in Dentaleinheiten und zur Bestimmung der Keimzahl. Der 2007 abgeschlossene Vertrag wurde aktualisiert, um die gestiegenen Kosten für die Untersuchungen zu berücksichtigen. Bestehende Einzelverträge mit den Praxen werden entsprechend angepasst.


Ihre Ansprechpartnerin:

Julia Jung
Telefon: 0361 7432-112
E-Mail:


Warnung vor Angebot des Oertlichen Telefonbuchverlages

Die Landeszahnärztekammer Thüringen wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der o. g. Verlag bei Zahnärzten per Telefonakquise mit dem Angebot zur Veröffentlichung der Firmendaten wirbt, welches im Ergebnis kostenpflichtig ist. Praxen, die über den Telefonkontakt ein Auftrag erteilt haben, haben nun eine Rechnung mit Zahlungsaufforderung erhalten.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der o. g. Verlag mit Sitz in San Agustin (Gran Canaria) nicht mit dem jeweiligen Verlag zu verwechseln ist, der kostenfrei Einträge für das Telefonbuch „Das Örtliche“ vornimmt.

Abgeschlossene Verträge sind grundsätzlich wirksam, außer es besteht ein eklatantes Missverhältnis zwischen Preis und Nutzen. Nach unserer Recherche finden sich 15 Zahnärzte (Stand: 04.09.2014) im bundesweitem Verzeichnis des o. g. Verlages. Wir empfehlen Ihnen, die Wirksamkeit des Vertrages und die Rechtmäßigkeit der Rechnungslegung durch einen fachlich versierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen.


Ihre Ansprechpartnerin:

Julia Jung
Telefon: 0361 7432-112
E-Mail:


Verhalten bei Nadelstichverletzungen in der Zahnarztpraxis

Als Nadelstichverletzung bezeichnet man Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzungen mit scharfen oder spitzen medizinischen Instrumenten (wie beispielsweise Kanülen, Skalpelle etc.), die durch Blut oder andere Körperflüssigkeiten des Patienten verunreinigt sein können sowie Blutkontakte mit nichtintakter Haut und Schleimhautkontakte (Auge, Mund, Nase).

Sollte es zu einer Nadelstichverletzung kommen, muss sich – nach Einleitung der Erstversorgung - die/der betreffende Mitarbeiter/in umgehend beim Durchgangsarzt (D-Arzt) melden. Auf Grund des bestehenden Infektionsrisikos bei Nadelstichverletzungen (z.B. Behandlung von Infektionspatienten) ist das weitere Vorgehen immer mit dem D-Arzt abzustimmen.

Ein Durchgangsarzt ist ein Arzt mit einer speziellen Zulassung und Bestellung durch den Landesverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, z. B. ein Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie. Gesetzlich unfallversicherte Personen, die einen Arbeitsunfall erlitten haben, werden vom D-Arzt ärztlich versorgt. Am D-Arzt-Verfahren nehmen nur Beschäftigte teil, die gesetzlich unfallversichert sind (BGW). Die Kosten trägt die BGW.


Suche nach einem Durchgangsarzt

Die Kassenärztliche Vereinigung bietet über das Internet unter www.kv-thueringen.de/arztsuche/index.html eine Suche nach einem Durchgangsarzt in der Nähe des Praxisstandortes an. Hierzu ist es erforderlich, dass Sie unter Leistungsangebot „D-Arzt“ anklicken und unter „Ort“ den Praxisstandort bzw. die nächstgelegene Stadt eintragen.

Im Alarmplan Erste Hilfe können Sie die Durchgangsärzte in der Nähe des Praxisstandortes eintragen und für die Mitarbeiter sichtbar aushängen.

Wichtigster Grundsatz ist dennoch ein geeignetes Präventivkonzept in der Zahnarztpraxis. Dazu sollten die arbeitsmedizinischen Grundsätze strikt befolgt werden. Die aktuell gültige TRBA 250 beschreibt Maßnahmen zum sicheren Umgang mit Kanülen und anderen spitzen Gegenständen für die Zahnmedizin. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass nur das einhändige Recapping zur Anwendung kommt.


Anforderung der Approbationsurkunde
durch die Firma Dexcel Pharma GmbH

Die Landeszahnärztekammer Thüringen wurde darüber informiert, dass die Firma Dexcel Pharma GmbH, Carl-Zeiss-Straße 2, 63755 Alzenau, die als vertreibendes Unternehmen von PerioChip in Deutschland tätig ist, ihre Kundschaft schriftlich um Übersendung des Approbationsnachweises zu Dokumentationszwecken bittet. Auf telefonische Nachfrage wurde uns durch das Unternehmen mitgeteilt, dass es sich bei der Anforderung der Approbationsurkunde um ein Versehen handelt. Tatsächlich sollte mit diesem Schreiben ein Abgleich der Kundendaten realisiert werden. Eine Richtigstellung durch die Firma Dexcel Pharma GmbH wird in Kürze zu erwarten sein. Eine Reaktion auf dieses Schreiben ist daher entbehrlich.


Erstausgabe des gemeinsamen Datenschutzleitfadens
von BZÄK und KZBV

Hier erhalten Sie die Ausgabe der gemeinsam von Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung herausgegebenen Datenschutz- und Datensicherheitsleitfadens für Ihre Zahnarztpraxis-EDV.

Der vorliegende Leitfaden soll Ihnen und Ihrem Team einen kompakten und allgemeinverständlichen Überblick über die erforderlichen Datenschutz- und Datensicherheitsmaßnahmen in der Zahnarztpraxis-EDV geben.


Neue Gesetze schaffen Klarheit

Zum 4. August 2011 trat die Änderung zum Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz-IfSG) in Kraft.

Im Gesetz wurde der Empfehlung des Gesundheitsausschusses gefolgt, eine Trennung zwischen ärztlichen und zahnärztlichen Bereichen vorzunehmen. Das bedeutet, dass nunmehr eine begriffliche Vermischung von Zahnarztpraxen und „Einrichtungen zum ambulanten Operieren“ ausgeschlossen wird, was juristisch von großer Bedeutung ist.

Durch diese Änderung erlangt die Richtlinie des Robert-Koch-Instituts „Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene“ Gesetzescharakter für die Zahnärzteschaft.

Ergänzend dazu hat das TMfSG eine Überarbeitung der Thüringer Hygieneverordnung vorgenommen. In dem Entwurf wird auch ausdrücklich eine Trennung von Einrichtungen für ambulantes Operieren und Zahnarztpraxen vorgenommen. Praktische Bedeutung hat das insofern, dass für Zahnärzte zukünftig keine gesondert ausgebildeten Hygienefachkräfte (Sterilgutassistenten) gefordert werden. Es wird aber empfohlen, Zahnmedizinische Fachangestellte regelmäßig zu schulen. Dazu bietet die Kammer entsprechende Fortbildungsmaßnahmen an. Besonders wird die Bedeutung des Hygieneplanes hervorgehen. Dabei ist zu beachten, dass dieser mindestens einmal jährlich zu aktualisieren ist. Sollte dies versäumt werden, können zukünftig Bußgelder erhoben werden.

Ebenfalls geändert wurde die „Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV). Entsprechend der neuen Verordnung ist nunmehr eindeutig geregelt, dass zahnärztliche Behandlungseinheiten nicht zur Trinkwasser-Installation gehören und eine Prüfung des Trinkwassers durch die unteren Wasserbehörden nicht erfolgen muss. Allerdings müssen die zahnärztlichen Behandlungseinheiten mit geeigneten Sicherheitssystemen (Rücklaufventile) ausgestattet sein, um eine Rückführung kontaminierten Wassers ins öffentliche Trinkwassernetz auszuschließen. Zudem muss durch eine mikrobiologische Wasseruntersuchung der Nachweis erbracht werden, dass keine pathogene Keimbesiedelung im Irrigationswasser und den Leitungssystemen vorliegt. Zur Vornahme entsprechender Untersuchungen bietet die Landeszahnärztekammer Thüringen einen Gruppenvertrag mit dem Institut für Umweltmedizin Erfurt an.

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