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Aktuelle Informationen zur Zahnärztlichen Praxisführung

Frühere Informationen zur Zahnärztlichen Praxisführung aus dem Jahr 2018


Pflicht zur Masern-Schutzimpfung für alle in Zahnarztpraxen tätigen Personen

Ab 1. März 2020 müssen alle Personen, die nach 1970 geboren und in einer Zahnarztpraxis oder anderen zahnmedizinischen Einrichtung tätig sind, eine Schutzimpfung gegen Masern nachweisen. Dies schließt auch Praxisinhaber sowie Auszubildende, Praktikanten oder sonstige Tätige mit ein, selbst wenn diese keinen direkten Kontakt zu Patienten haben.

Praxispersonal, das ab dem 1. März neu eingestellt wird, muss durch Impfnachweis oder ärztliches Attest den Impfschutz oder die Immunität gegen Masern belegen. Bereits eingestellte Praxismitarbeiter müssen gegenüber dem Praxisinhaber/Arbeitgeber ihren Impfstatus nachweisen. Hierfür gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2021. mehr »


Neuartiger Coronavirus (SARS-CoV-2):
Verdachtsabklärung und Maßnahmen in der Zahnarztpraxis

Für die zahnärztliche Praxis werden die üblichen Standard-Hygienemaßnahmen mit Mund-Nase-Schutz, Handschuhen sowie Händehygiene mit korrekter Händedesinfektion unter Beachtung der Einwirkzeit als ausreichend angesehen.

Allte Informationen zum Coronavirus »

 


 

Warnung vor betrügerischen E-Mails der „Organisation Transparenzregister e.V.“

Derzeit erhalten auch Thüringer Zahnärzte betrügerische E-Mails der „Organisation Transparenzregister e.V.“, in denen auf eine Mitteilungspflicht an das Transparenzregister und mögliche Bußgelder bei unterbleibender Registrierung hingewiesen wird. Zudem wird der – falsche – Eindruck erweckt, jeder Zahnarzt müsse sich kostenpflichtig auf der Internetseite www.transparenzregisterdeutschland.de registrieren. Die Landeszahnärztekammer Thüringen warnt ausdrücklich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren, sich auf der oben genannten Internetseite zu registrieren oder gar Zahlungen zu leisten.

Eine Eintragung im tatsächlich existierenden Transparenzregister mit der offiziellen Internetseite www.transparenzregister.de ist kostenlos. Im zahnärztlichen Bereich besteht lediglich für Partnerschaftsgesellschaften und (MVZ-) GmbH eine Meldepflicht, nicht jedoch für Einzel- oder Gemeinschaftspraxen. Aus diesem Grund empfehlt die Kammer eine rechtliche Prüfung, inwieweit eine Meldepflicht an das Transparenzregister zutrifft.


DICOM-Pflicht zur Übertragung digitaler Röntgenaufnahmen
gilt erst für ab 1. April 2020 in Betrieb genommene Geräte

Für alle bis zum 31. März 2020 erstmalig in Betrieb genommen digitalen Röntgeneinrichtungen entfällt zunächst die Pflicht zur Weitergabe digitaler Röntgenaufnahmen im DICOM-Format. Diese ist lediglich für Geräte bindend, die ab dem 1. April 2020 in Betrieb genommen werden.

Noch in seiner November-Ausgabe hatte das Thüringer Zahnärzteblatt berichtet, dass die Weitergabe digitaler Röntgendaten an externe Dritte ab dem Jahr 2020 im einheitlichen Übertragungsformat DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) erfolgen muss. Grundlage hierfür bildete ein Votum des Länderausschusses Röntgenverordnung aus dem Jahre 2014. Diesen Beschluss hat das Gremium nun aber im Dezember 2019 aufgehoben.

Die Festlegung steht allerdings noch unter Änderungsvorbehalt, da bislang kein offizielles Beschlussprotokoll vorliegt. Über eine abschließende Entscheidung der Bundes- und Landesbehörden wird die Landeszahnärztekammer Thüringen jedoch umgehend informieren.


Warnung vor „Telefon-Attacken“ getarnt als Technik Support

Seit einigen Tagen werden Thüringer Zahnarztpraxen telefonisch durch ein namentlich noch unbekanntes Unternehmen kontaktiert. Gegenüber den Zahnarztpraxen gibt sich der Anrufer als Mitarbeiter von Microsoft aus. Das Unternehmen behauptet der Praxisrechner wäre durch Viren angegriffen wurden und er müsse Zugriff auf den Rechner mit dem Programm „TeamViewer“ erhalten.

Die Landeszahnärztekammer Thüringen warnt vor unbefugtem Zugriff und empfiehlt ein entsprechendes Telefonat direkt abzubrechen und sich nicht in ein Gespräch verwickeln oder gar anleiten zu lassen, den Praxisrechner mit bestimmten Programmen zu verbinden. Auch ID- oder PIN-Nummer sollten nie über ein Telefonat übergeben werden.

Zahnarztpraxen, die bereits Opfer dieser Masche geworden sind melden dies bitte an den Microsoft Service und verwenden dieses Formular für die Meldung einer evtl. Datenpanne beim Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI).


Rückruf bestimmter Chargen von PAROEX® 1,2 mg/ml Mundwasser

Der Zulassungsinhaber Sunstar France informiert in Abstimmung mit dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz über den Rückruf bestimmter Chargen PAROEX® 1,2 mg/ml Mundwasser:

  • PAROEX® 1,2 mg/ml Mundwasser 5 L (PZN 11529229)
    Chargennummern LI1809051, LI1809071, LI1809061 und LI1809081 jeweils haltbar bis 09/2021
    Chargennummern LI1811141, LI1811151, LI1811161 und LI1811171 jeweils haltbar bis 11/2021
  • PAROEX® 1,2 mg/ml Mundwasser 300 mL (PZN 11529212)
    Chargennummern LI1810091, LI1810101, LI1810111, LI1810121 und LI1810131 jeweils haltbar bis 10/2021

Bei PAROEX® 1,2 mg/ml Mundwasser 300 mL befindet sich die Chargennummer am Boden der Umverpackung und oberhalb des Bodens der Flasche. Beim 5-Liter-Gebinde befindet sich die Chargennummer auf dem rückseitigen Flaschenetikett unterhalb der PZN-Kennzeichnung.

Der Rückruf erfolgt aus vorsorglichen Gründen. Bei den genannten Chargen kann es zu einer Ausfällung des Wirkstoffs (Chlorhexidindigluconat) kommen. Zu erkennen ist das Ausfällen des Wirkstoffs an einer dünnen Partikelschicht bzw. Kristallen an der Gefäßwand oder auf dem Flaschenboden.

Die Wirksamkeit des Produkts kann dadurch beeinträchtigt werden.

Bitte wenden Sie sich zur Klärung der Rückrufmodalitäten an Sunstar Deutschland unter E-Mail service@de.sunstar.com oder Telefon 07673 885-1080 von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr.


Neue Regelungen zum Strahlenschutz durch Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung

Am 31. Dezember 2018 traten das bereits 2017 beschlossene Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und die neue Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) in Kraft. Beide dienen der nationalen Umsetzung der europäischen Richtlinie 2013/59/Euratom. Sie ersetzen damit die bisher geltende Strahlenschutzverordnung und die Röntgenverordnung.


Für Zahnarztpraxen ergeben sich folgende Neuregelungen:

Anzeige der Röntgeneinrichtung

Der Betrieb einer Röntgeneinrichtung muss spätestens vier Wochen (bisher zwei Wochen) vor dem beabsichtigten Beginn beim Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz schriftlich angezeigt werden. Das bedeutet, dass nach der Abnahmeprüfung einer Röntgenanlage die Behörde innerhalb von vier Wochen über die Zulassung entscheiden kann.

Strahlenschutzbeauftragter

Wird ein Strahlenschutzbeauftragter bestellt, ist er fortan bis zu einem Jahr nach der Beendigung der Bestellung nur dann kündbar, wenn Gründe für eine außerordentliche Kündigung (zum Beispiel eine Praxisschließung) vorliegen. Strahlenschutzbeauftragte bleiben allerdings nur in Ausnahmefällen in zahnärztlichen Einrichtungen erforderlich, da in der Regel der Zahnarzt selbst die Fachkunde im Strahlenschutz besitzt.

Röntgenpass

Es entfällt die Pflicht, Röntgenpässe bereitzuhalten, anzubieten und zu führen.

Nutzung der Röntgeneinrichtung durch mehrere Strahlenschutzverantwortliche

Wird eine Röntgeneinrichtung durch mehrere Strahlenschutzverantwortliche eigenverantwortlich genutzt, haben diese ihre und die Pflichten weiterer, unter ihrer Verantwortung tätiger Personen vertraglich eindeutig gegeneinander abzugrenzen. Der Vertrag ist der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen. Für Röntgeneinrichtungen, die bereits vor dem 31. Dezember 2018 von mehreren Strahlenschutzverantwortlichen betrieben wurden, ist der Vertrag bis zum 31. Dezember 2019 abzuschließen.

Bereithalten der Gesetzte

Weiterhin wird zwar die Auslage der neuen Gesetze gefordert, aufgrund ihres Umfangs empfiehlt sich aber die Bereitstellung auf elektronischen Medien oder die Verlinkung zum Gesetzestext.

Anforderungen an Röntgeneinrichtung

Röntgeneinrichtungen, die nach dem 1. Januar 2023 erstmalig in Betrieb genommen werden, müssen über eine Funktion verfügen, die die Expositionsparameter elektronisch aufzeichnet und für die Qualitätssicherung elektronisch nutzbar macht. Alle zahnärztlichen Bestandsgeräte sind von dieser Verpflichtung nicht betroffen.

Aufzeichnungen

Aufzeichnungen über die Abnahmeprüfung müssen für die Dauer des Betriebs, mindestens jedoch bis drei Jahre (bisher zwei Jahre) nach dem Abschluss der nächsten vollständigen Abnahmeprüfung aufbewahrt werden.

Deutlich verlängert wurde die Aufbewahrungsfrist für Aufzeichnungen über Konstanzaufnahmen. Diese beträgt jetzt zehn Jahre (bisher zwei Jahre) nach Abschluss der Prüfung.

Vorortprüfungen

Die zuständige Behörde hat das Recht, Vor-Ort-Prüfungen auch an zahnärztlichen Röntgeneinrichtungen vorzunehmen und die Einhaltung der Rechtsvorschriften zu prüfen. Bei DVT-Geräten werden diese Prüfungen voraussichtlich in Abständen von sechs Jahren erfolgen. Für alle anderen zahnärztlichen Röntgengeräte sind keine Vor-Ort-Prüfungen vorgeschrieben.

Betreuungs- und Begleitpersonen

Betreuungs- und Begleitpersonen müssen vor dem Betreten des Kontrollbereichs über mögliche Gefahren der Exposition aufgeklärt werden. Dazu sind ihnen ein Leitfaden zum Strahlenschutz bzw. geeignete schriftliche Hinweise anzubieten und auf Wunsch auszuhändigen. Die Arbeitsgemeinschaft Röntgenologie in der DGZMK wird entsprechende Musterformulare erarbeiten und der Kollegenschaft zur Verfügung stellen.


Internet-Umfrage für neu niedergelassene Zahnärzte:
Welche Unterstützung wünschen sich junge Praxisinhaber?

Die Landeszahnärztekammer Thüringen unterstützt junge Zahnärztinnen und Zahnärzte auf dem Weg in die Niederlassung. Um ihre Service- und Informationsangebote zielgerichtet weiter auszubauen, beteiligt sich die Kammer an einer bundesweiten Internet-Umfrage der Bundeszahnärztekammer.

Haben Sie sich innerhalb der letzten sieben Jahre neu niedergelassen? Dann nehmen Sie sich bitte bis zum 1. März 2019 einige wenige Minuten Zeit für die Beantwortung von zwölf kurzen Fragen. Ihre Meinung ist uns wichtig!

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