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Erweiterte Empfehlung für zahnärztliche Behandlungen:
Entstehung von Aerosolen weitgehend verhindern

Aufgrund der aktualisierten Einschätzung des Robert-Koch-Institutes zu den Übertragungswegen des Coronavirus empfiehlt die Landeszahnärztekammer Thüringen, die Entstehung von Aerosolen in zahnärztlichen Behandlungen weitgehend zu verhindern.

Dabei steht eine wirksame Absaugtechnik im Vordergrund. Ferner sollte folgendes berücksichtigt werden:

  1. Die Verwendung von Schall- und Ultraschallgeräten sollte vermieden werden.
  2. Die Verwendung von Pulverstrahlgeräten sollte vermieden werden.
  3. Die Verwendung von Turbinen sollte vermieden werden.
  4. Antiseptische Mundspülungen können dazu beitragen, eine Infektionsübertragung zu minimieren. Hierbei gibt es Hinweise, dass in Bezug auf das Coronavirus eine 1-prozentige H2O2-Lösung wirkungsvoller als CHX ist.
  5. Die üblichen Schutzmittel (MNS-Maske, Handschuhe) sollten konsequent und ordnungsgemäß getragen werden.
  6. Die zusätzliche Verwendung von Visieren/Schutzschilden bei der zahnärztlichen Behandlung kann die Sicherheit weiter erhöhen.
  7. Jede Form der Behandlung von Risikogruppen (Senioren älter als 70 Jahre, multimorbide Patienten, immunsupprimierte oder immunreduzierte Patienten oder anders einschlägig gesundheitlich vorgeschädigte Patienten) sollte auf ein absolut notwendiges Minimum von Schmerz- bzw. Notbehandlungen reduziert werden.


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 24.03.2020


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Die vorstehende Handlungsempfehlung gibt unverbindliche Vorschläge, Muster, Erläuterungen und Anhaltspunkte zur individuellen Umsetzung in der Zahnarztpraxis. Die benannten Maßnahmen und Arbeitsabläufe müssen deshalb vom Praxisinhaber überprüft und den jeweiligen Praxisverhältnissen vor Ort angepasst werden. Die Landeszahnärztekammer Thüringen übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben.

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