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Mund-Nase-Schutz ist Standardhygiene bei allen zahnärztlichen Behandlungen – Zusätzliche Hygienemaßnahmen in Coronavirus-Pandemie beachten

  • Ein medizinischer Mund-Nase-Schutz zählt bei allen zahnärztlichen Behandlungen zur üblichen Standardhygiene für das gesamte Behandlungsteam.
  • Für angestellte Praxisbeschäftigte ist während der Behandlung ein medizinischer Mund-Nase-Schutz als Standardmaßnahme des Arbeitsschutzes rechtlich verpflichtend.
  • Zusätzlich schreiben einzelne Landkreise und kreisfreie Städte in ihren Allgemeinverfügungen während der Coronavirus-Pandemie vor, dass alle in Zahnarztpraxen anwesenden Personen durchgehend eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen.
  • Darüber hinaus fordert die Stadt Jena während jeder Behandlung ein Tragen von FFP2-Atemschutzmasken durch das Behandlungsteam. Hierfür stellt die Stadtverwaltung kostenpflichtige Masken an Jenaer Zahnarztpraxen bereit.
     


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 17. Dezember 2020


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Während jeder Behandlung gehört das Tragen von medizinischem Mund-Nase-Schutz und Schutzhandschuhen für Behandler und Assistenzpersonal zur üblichen Standardhygiene. Diese Grundregel gilt jederzeit auch ohne die erweiterten Hygienemaßnahmen in der Coronavirus-Pandemie.

Angestelltes zahnärztliches Personal und nichtzahnärztliches Assistenzpersonal muss einen medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen, falls arbeitsbedingte Abstandsregeln nicht eingehalten werden können und technisch-bauliche Abtrennungen zwischen Arbeitsplätzen nicht umsetzbar sind. Da beides bei gesichtsnahen Behandlungen in Zahnarztpraxen kaum erfüllbar scheint, wird ein medizinischer Mund-Nase-Schutz rechtlich verpflichtend. Entsprechend der Risikobewertung einer Behandlung können auch filtrierende Halbmasken (mindestens FFP2/KN95 oder vergleichbar) als persönliche Schutzausrüstung erforderlich sein. Der Arbeitgeber muss dazu MNS und FFP2-Masken an seine Arbeitnehmer bereitstellen.

Zusätzlich schreiben einzelne Landkreise und kreisfreie Städte in ihren Allgemeinverfügungen während der Coronavirus-Pandemie vor, dass alle in Zahnarztpraxen und anderen medizinisch-therapeutischen Einrichtungen anwesenden Personen durchgehend eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen. Dies gilt demnach nicht nur für Patienten, sondern auch für alle in der Zahnarztpraxis berufstätigen Personen während ihres Aufenthaltes in Praxisräumen.

Darüber hinaus fordern einzelne kommunale Gesundheitsämter während der Behandlung das Tragen von FFP2-Atemschutmasken durch das Behandlungsteam. In Thüringen schreibt dies derzeit allein Jena vor. Hierfür stellt die Stadtverwaltung kostenpflichtige Masken an Jenaer Zahnarztpraxen zur Verfügung.


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Die vorstehenden Handlungsempfehlungen geben unverbindliche Vorschläge, Muster, Erläuterungen und Anhaltspunkte zur individuellen Umsetzung in der Zahnarztpraxis. Die benannten Maßnahmen und Arbeitsabläufe müssen deshalb vom Praxisinhaber überprüft und den jeweiligen Praxisverhältnissen vor Ort angepasst werden. Die Landeszahnärztekammer Thüringen übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben.

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