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Zahnärzte und Praxispersonal haben in Thüringen
höchste Priorität bei Schutzimpfung gegen das Coronavirus

  • Zahnärztliches und nichtzahnärztliches Praxispersonal, das aufgrund aerosolerzeugender Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besitzt, zählt in Thüringen zur höchsten Priorisierungsstufe für eine Schutzimpfung.
  • Anders als in anderen Bundesländern hat die Landeszahnärztekammer Thüringen darüber eine schriftliche Bestätigung des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie am 29. Dezember 2020 erhalten. Die Kammer hat das Gesundheitsministerium aufgefordert, über diese Zusage auch die mit der Terminvergabe und Durchführung der Impfungen betraute Kassenärztliche Vereinigung Thüringen zu informieren.
  • Als Berufsnachweis für Zahnärztinnen und Zahnärzte dient der Zahnarztausweis.
  • Als Arbeitsnachweis für Angehörige des Assistenzpersonals dient eine Bestätigung des Arbeitgebers/Praxisinhabers. Die Landeszahnärztekammer Thüringen stellt hierfür eine Mustervorlage bereit.
  • Für die Beantragung eines Impftermins ist jede einzelne Person bzw. nach praxisinterner Absprache eine aussagefähige Vertretungsperson verantwortlich. Die Kammer kann keine Impftermine vermitteln, den Zeitpunkt eines Impftermins nicht beeinflussen, keinen Impfstoff bereitstellen, die Auslieferung des Impfstoffes vom Hersteller nach Thüringen nicht beschleunigen und keine Zahnärzte für eine Impfung vormerken lassen.
     


Letzte Aktualisierung dieser Seite: 7. Januar 2021


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Zahnärztliches und nichtzahnärztliches Praxispersonal, das aufgrund aerosolerzeugender Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besitzt, fällt unter die höchste Priorisierungsstufe für eine Schutzimpfung. Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat diese Auslegung der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus“ (Coronavirus-Impfverordnung) des Bundesgesundheitsministeriums vom 21. Dezember 2020 auf Anfrage der Landeszahnärztekammer Thüringen am 29. Dezember schriftlich bestätigt.

Somit besteht für das infektionsgefährdete Personal am Behandlungsstuhl die Möglichkeit der Terminvereinbarung für eine Schutzimpfung. Entsprechend zählt Praxispersonal, welches beispielsweise ausschließlich am Empfang, in der Verwaltung, im Labor o.ä. tätig ist, nicht zur höchsten Priorisierungsstufe. Die Landeszahnärztekammer Thüringen möchte alle Mitglieder dafür sensibilisieren, das Infektionsrisiko ihres Praxispersonals angesichts der vorrangigen Impfung von Risikogruppen und der bislang stark begrenzten Impfstoffmengen seriös einzuschätzen.

Impfwillige Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxisangestellte können im gemeinsamen Impfportal des Freistaates Thüringen und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen unter www.impfen-thueringen.de ihren persönlichen Impftermin beantragen. Zusätzlich ist die Telefonnummer (03643) 4950490 zur Terminvergabe an Personen der höchsten Prioritätsstufe freigeschaltet. Ab 13. Januar beginnt die Öffnung der Impfstellen in Thüringen abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffes.

Als Nachweis der Impfberechtigung für Zahnärztinnen und Zahnärzte dient der Zahnarztausweis. Dieser sollte zum Impftermin mitgebracht werden.

Als Nachweis der Impfberechtigung für Assistenzpersonal reicht eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers/Praxisinhabers aus. In dieser sollte festgehalten sein, dass die zu impfende Person aufgrund ihrer aerosolerzeugenden Tätigkeiten einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt ist. Die Landeszahnärztekammer Thüringen stellt hierfür eine Mustervorlage bereit, die Zahnarztpraxen auf ihre jeweiligen Verhältnisse vor Ort anpassen können.

Für die Beantragung eines Impftermins ist jede einzelne Person bzw. nach praxisinterner Absprache eine aussagefähige Vertretungsperson verantwortlich. Die Kammer kann keine Impftermine vermitteln, den Zeitpunkt eines Impftermins nicht beeinflussen, keinen Impfstoff bereitstellen, die Auslieferung des Impfstoffes vom Hersteller nach Thüringen nicht beschleunigen und keine Zahnärzte für eine Impfung vormerken lassen.


Zusätzliche Informationen


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Die vorstehenden Handlungsempfehlungen geben unverbindliche Vorschläge, Muster, Erläuterungen und Anhaltspunkte zur individuellen Umsetzung in der Zahnarztpraxis. Die benannten Maßnahmen und Arbeitsabläufe müssen deshalb vom Praxisinhaber überprüft und den jeweiligen Praxisverhältnissen vor Ort angepasst werden. Die Landeszahnärztekammer Thüringen übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben.

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