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Curriculum „Parodontologie“


Kurstermine

Klasse 20

  • Kurs 1:
    Biologische Grundlagen / Ätiopathogenese parodontaler Erkrankungen / Kausale Therapie
    Termin noch nicht bekannt
  • Kurs 2:
    Systematische und chirurgische Parodontitistherapie
    Termin noch nicht bekannt
  • Kurs 3:
    Plastische Parodontalchirurgie
    Termin noch nicht bekannt
  • Kurs 4:
    Regenerative Therapie
    Termin noch nicht bekannt
  • Kurs 5:
    Komplexe parorestaurative Zahnerhaltung / Mundschleimhauterkrankungen
    Termin noch nicht bekannt
  • Kurs 6:
    Behandlungsplanung und Nachsorge / Antibakterielle Infektionsbekämpfung
    Termin noch nicht bekannt

Kurszeiten jeweils freitags 14:00–20:00 Uhr und samstags 09:00–17:00 Uhr

Nur im Paket zu buchen.


Voranmeldung

Interessenten können sich für das nächste vollständige Curriculum „Parodontologie“ voranmelden »


Teilnahmegebühr

440,00 Euro je Einzelkurs


Referenten

  • ZA Dr. Raphael Borchard (Münster)
  • ZA Prof. Dr. Thomas Hoffmann (Dresden)
  • ZA Prof. Dr. Holger Jentsch (Leipzig)
  • ZA Prof. Dr. Knut Merte (Leipzig)
  • ZA Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau (Jena)
  • ZA Prof. Dr. Anton Sculean (Bern)

Curriculum

Das Curriculum „Parodontologie“ besteht aus sechs Wochenendkursen mit insgesamt ca. 84 Stunden. Für die Teilnehmer besteht Präsenzpflicht.

Das Curriculum „Parodontologie“ stellt eine in sich abgeschlossene Folge von Fortbildungskursen dar, um Zahnärzten eine Aktualisierung und Vertiefung von Kenntnissen auf diesem Fachgebiet zu ermöglichen.

Es basiert auf der Zielstellung einer optimalen Prävention sowie der oralen Rehabilitation des Patienten und schließt folglich die komplexe individuelle Therapieplanung sowie Verbindungen zu präventiven und therapeutischen Maßnahmen der Zahnerhaltung, Prothetik sowie zahnärztlichen Chirurgie und weiteren relevanten medizinischen Fachgebieten mit ein. Die abrechnungsrelevanten und betriebswirtschaftlichen Aspekte werden dargestellt.

Der Schwerpunkt besteht neben der Vermittlung von theoretischem Wissen vor allem aus praktischen Übungen am Phantomkopf und am Schweinekiefer. Im kollegialen Gespräch können anhand eigener geplanter und versorgter Patienten parodontologische Therapiemaßnahmen vorgestellt und diskutiert werden.

Im kollegialen Gespräch können anhand eigener geplanter und versorgter Patienten endodontische Therapiemaßnahmen vorgestellt und diskutiert werden.

Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer erhalten Teilnahmebestätigungen für die Absolvierung der einzelnen Wochenendkurse und des gesamten Curriculums.

Das Curriculum ermöglicht den Teilnehmern den Erwerb der besonderen theoretischen Kenntnisse, die gemäß der Richtlinie und § 17 der Berufsordnung zum Ausweisen des Tätigkeitsschwerpunktes „Parodontologie“ berechtigen.


Fortbildungszertifikat

Das Fortbildungszertifikat „Parodontologie“ der Landeszahnärztekammer Thüringen wird Zahnärztinnen und Zahnärzten zuerkannt, die nachfolgende Voraussetzungen erfüllt haben:

  1. Curriculum „Parodontologie“
  2. Erwerb und Nachweis praktischer Fähigkeiten
    – Hospitation und Supervision nach Vorgabeprotokoll
    – Dokumentation von 15 selbstversorgten parodontologischen Behandlungsfällen (gemäß Anforderungskatalog)
  3. Abschlussgespräch

Eine Hospitation beinhaltet die Begleitung parodontischer Behandlungen in einer Praxis oder Klinik, soweit diese die hierfür geltenden Anforderungen nach Maßgabe der Arbeitsgruppe „Parodontologie“ der Landeszahnärztekammer Thüringen erfüllen.

Die Supervision kann unter Aufsicht in einer Praxis oder Klinik erfolgen, soweit diese die hierfür geltenden Anforderungen nach Maßgabe der Arbeitsgruppe „Parodontologie“ der Landeszahnärztekammer Thüringen erfüllt.

Hospitation und Supervision sind nach Vorgabeprotokoll zu bestätigen.

Die Vorbereitung, Planung und rechtlichen Beziehungen liegen in der Verantwortung und der Hand des Kursteilnehmers.

Zum kollegialen Abschlussgespräch kann sich anmelden, wer das Curriculum Parodontologie absolviert hat und innerhalb von zwei Jahren nach dessen Abschluss die geforderten Nachweise erbringt.

Das Abschlussgespräch wird von einer von der Landeszahnärztekammer Thüringen beauftragten Kommission geleitet und findet in der Landeszahnärztekammer statt.

Das Abschlussgespräch dauert etwa 30 Minuten. Die Teilnehmer bringen die gesamte Dokumentation der 15 selbstversorgten Fälle mit. Drei dieser Fälle sollen im Abschlussgespräch diskutiert werden.

Das Ergebnis des Abschlussgespräches ist zu dokumentieren und zu bewerten.

Das Abschlussgespräch ist gebührenpflichtig.


Ausführliche Kursinhalte

Kurs 1: Biologische Grundlagen / Ätiopathogenese parodontaler Erkrankungen / Kausale Therapie

  • Struktur und Funktion
  • Ätiopathogenese
  • Klassifikation
  • Diagnostische Bewertung
  • Initialtherapie/scaling und rootplaning
  • Therapieeffektivität und Verlaufskontrolle
  • Vertrags- und privatzahnärztliche Leistungsgestaltung


Kurs 2: Systematische und chirurgische Parodontitistherapie

  • Therapiekonzept zur systematischen Parodontitistherapie
  • Externe Gingivektomie/Interne Gingivektomie
  • Furkationsmorphologie/Furkationsbefall/Therapieverfahren
  • Wurzelresektion/Prämolarisierung
  • Therapieeffektivität und Verlaufskontrolle
  • Vertrags- und privatzahnärztliche Leistungsgestaltung


Kurs 3: Plastische Parodontalchirurgie

  • Klinische Pathogenese/diagnostische Bewertung
  • Rezession und Rezessionsdeckung
  • Mukogingivales Trauma und Mukogingivalchirurgie
  • Freie Schleimhaut- und Bindegewebstransplantation
  • Implantation im parodontal geschädigten Gebiss
  • Therapieeffektivität – Nachsorge
  • Vertrags- und privatzahnärztliche Leistungsgestaltung


Kurs 4: Regenerative Therapie

  • Indikation/Kontraindikation
  • Allgemeine Operationsmethodik
  • Gelenkte Geweberegeneration (GTR)/gelenkte Knochenregeneration (GBR)
  • Förderung formativer Gewebeleistung
  • Therapieeffektivität
  • Vertrags- und privatzahnärztliche Leistungsgestaltung


Kurs 5.1: Komplexe parorestaurative Zahnerhaltung

  • Parodontologie und Funktion
  • Rekonstruktion unter parodontalen Aspekten
  • Parodontalatraumatische Präparation
  • Demonstration zur Kauflächengestaltung


Kurs 5.2: Mundschleimhauterkrankungen

  • Fotodokumentation intraoraler Befunde: kurzgefasste Hinweise für die klinische Fotografie
  • Anatomie der Mundschleimhaut/Pathologische Grundreaktionen
  • systematische Differentialdiagnostik anhand klinischer Hauptgruppen
  • „Der helle Fleck“
  • „Der dunkle Fleck“
  • „Der Substanzdefekt“
  • „Die Substanzzunahme“


Kurs 6: Behandlungsplanung und Nachsorge / Antibakterielle Infektionsbekämpfung

  • Antibakterielle Infektionsbekämpfung lokal/systemisch/AB Abschirmung
  • Antiphlogistische Therapie
  • Alternative Therapiemethoden (Laser/Photodynamische Therapie/Ozonanwendung)
  • Komplexes parodontales Nachsorgekonzept
  • Entwicklung von Behandlungskonzepten an Hand von Patientenfällen
  • Koordination von Behandlungsschritten
  • Aktuelle Patientenfälle der Teilnehmer


7. Hospitation (obligatorisch für Fortbildungszertifikat)


8. Supervision (obligatorisch für Fortbildungszertifikat)


9. Abschlussgespräch (obligatorisch für Fortbildungszertifikat)
 

Änderungen vorbehalten!

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