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Versorgungswerk
der Landeszahnärztekammer Thüringen


(Foto: prodente)

Das Versorgungswerk der Landeszahnärztekammer Thüringen sichert die Mitglieder der Kammer bei Berufsunfähigkeit sowie in der Alters- und Hinterbliebenenversorgung ab. Alle etwa 2.500 berufstätigen Zahnärzte in Thüringen sind Mitglied im Versorgungswerk.

Die zahnärztlichen Versorgungswerke sind entstanden, nachdem der Deutsche Bundestag im Jahr 1957 die Angehörigen der freien Berufe beauftragt hat, ihre Altersversorgung eigenständig zu sichern. Auch die Zahnärztinnen und Zahnärzte haben sich daraufhin ein eigenes solidarisches und nachhaltiges Rentensystem geschaffen, das seit jeher ohne staatliche Zuschüsse auskommt. Die Versorgungswerke entsprechen damit einem gesellschaftlichen Leitbild, das Selbstverantwortung vor staatliches Handeln stellt.

Rechtsgrundlagen:


Verlässlich und generationenfest

Die berufstätigen Zahnärzte zahlen durch ihre Beiträge nicht die Rentenleistungen der aktuellen Versorgungsempfänger (sog. Umlageverfahren). Stattdessen werden die Leistungen des Versorgungswerkes stets aus dem vorhandenen Kapital und den damit erzielten Kapitalerträgen gezahlt (sog. Kapitaldeckung). Im Prinzip spart also jedes Mitglied in den Jahren seiner Berufstätigkeit seine spätere Rente selbst an.

Die vom Versorgungswerk gewährten Anwartschaften und Renten orientieren sich dabei am wirtschaftlichen Ertrag des Versorgungswerkes. Die erwirtschafteten Überschüsse kommen ausschließlich den Mitgliedern des Versorgungswerkes zugute.


Selbstorganisation und Selbstverantwortung

Im Versorgungswerk der Landeszahnärztekammer Thüringen trifft der Vorstand alle Entscheidungen für eine sichere und erfolgreiche Vermögensanlage. Mitglieder des Vorstands sind:


  • Vorsitzender: Mathias Eckardt (Schleusingen)
  • Stv. Vorsitzender: Dr. Peter Pangert (Rudolstadt)
  • Peter Ahnert (Erfurt)

Das Versorgungswerk lässt jährlich ein unabhängiges versicherungsmathematisches Gutachten anfertigen und erstellt einen kaufmännischen Jahresabschluss, der durch unabhängige Wirtschaftsprüfer geprüft wird.


Für die besonderen Belange der Zahnärzte

Die Beiträge zum Versorgungswerk richten sich grundsätzlich nach den individuellen Einkommensverhältnissen jedes Zahnarztes. Die Mitglieder zahlen durchschnittlich höhere Beiträge als die gesetzlich Rentenversicherten, dies ermöglicht später vergleichsweise höhere Renten. Ein vorgezogener Renteneintritt mit Rentenabschlägen ist ebenso möglich wie ein späterer Renteneintritt mit rentensteigender Wirkung.

Das Versorgungswerk konzentriert sich auf seine Kernaufgabe der Alterssicherung und bietet eine umfassende Risikovorsorge zu einem sehr günstigen Preis. Sein voller Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit oder Tod besteht grundsätzlich bereits ab der ersten Beitragszahlung ohne eine vorherige Wartezeit. Jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt wird ohne Gesundheitsprüfung oder Haftungsausschlüsse in das Versorgungswerk aufgenommen. Beim Berufsunfähigkeitsschutz besteht keine Verweisungsmöglichkeit auf außerzahnärztliche Tätigkeiten.

Damit ist das Versorgungswerk der Landeszahnärztekammer Thüringen genau auf die besonderen Belange seiner versicherten Mitglieder zugeschnitten.

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