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Aktuelle Informationen


Freiwillige Beitragszahlung für das Jahr 2018

Im Jahr 2018 können 86 Prozent der Beiträge zum Versorgungswerk steuerlich geltend gemacht werden. Das maximale steuerliche Abzugsvolumen für Beiträge zur Basisversorgung im Alter beträgt in diesem Jahr 20.392 Euro (bei Verheirateten 40.784 Euro).

Über den Pflichtbeitrag zum Versorgungswerk der Landeszahnärztekammer Thüringen hinaus können Sie auch im laufenden Kalenderjahr 2018 wieder eine freiwillige Mehrzahlung leisten. Insgesamt kann in 2018 ein Jahreshöchstbeitrag von 16.832 Euro (Regelpflichtbeitrag zzgl. des maximalen freiwilligen Beitrages) gezahlt werden.

Falls Sie von der Möglichkeit der freiwilligen Mehrzahlung im Jahr 2018 Gebrauch machen wollen, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Um den Zahlungseingang bis zum 31. Dezember 2018 sicherzustellen, muss Ihr SEPA-Lastschriftmandat für freiwillige Beiträge bis spätestens 14. Dezember 2018 beim Versorgungswerk eingegangen sein. Eine danach erteilte SEPA-Lastschrift wird nicht mehr berücksichtigt. Der Einzug erfolgt am 21. Dezember 2018.
  • Alternativ können Sie auch selbst eine Überweisung unter Angabe Ihrer Mitgliedsnummer vornehmen. Ihre Zahlung muss dabei spätestens am 31. Dezember 2018 eingegangen sein auf dem Konto
         IBAN: DE83 3006 0601 0003 3879 41
         BIC: DAAEDEDDXXX (Deutsche Apotheker- und Ärztebank Frankfurt/Main).
    Wir empfehlen Ihnen jedoch den unkomplizierten Bankeinzug.

Wenn Sie sich für eine freiwillige Beitragszahlung in 2018 entscheiden, können Sie hierzu das vorbereitete Formular ausfüllen und an das Versorgungswerk faxen oder per E-Mail .


Berufsunfähigkeit: Ansprüche und Leistungsumfang

Berufsunfähig im Sinne der Satzung des Versorgungswerkes der Landeszahnärztekammer Thüringens ist, wer aufgrund eines körperlichen Gebrechens oder wegen einer Schädigung der körperlichen oder geistigen Kräfte zur Ausübung des zahnärztlichen Berufes nicht in der Lage ist.

Der Begriff der Berufsunfähigkeit im Sinne der Satzung des Versorgungswerkes der Landeszahnärztekammer Thüringen ist umfassend zu verstehen. Das berufsständische Versorgungswerk kennt kein nach dem Grad der Erwerbsminderung abgestuftes Ruhegeld. Der Begriff der Berufsunfähigkeit ist somit dahin auszulegen, dass die Unfähigkeit zur Ausübung der zahnärztlichen Tätigkeit uneingeschränkt gegeben sein muss.

Ein wichtiges Merkmal zur Beurteilung soll dabei sein, dass die Arbeit am Patienten zu weniger als 50 Prozent durchgeführt werden kann.


Ruhegeld bei vorübergehender Berufsunfähigkeit

  • Berufsunfähigkeit ist voraussichtlich nur von vorübergehender Natur und hat länger als 26 Wochen gedauert
  • Gewährung von Beginn der 27. Woche bis zum Ende des Monates, in dem die berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen wird, längstens auf die Dauer von 4 Jahren
  • Antrag ist beim Versorgungswerk bis zum Ende der 40. Kalenderwoche eingegangen, bei späterem Antragseingang kann das Ruhegeld erst ab dem Tag der Antragstellung gewährt werden
  • der Bezug des Ruhegeldes erfordert nicht die Aufgabe der beruflichen Tätigkeit


Ruhegeld bei dauernder Berufsunfähigkeit

  • Gewährung von Beginn der dauernden Berufsunfähigkeit
  • Antrag ist bis zum Ende der 40. Woche beim Versorgungswerk eingegangen, ansonsten ist der Tag der Antragstellung maßgebend
  • Gewährung ist frühestens ab Beginn des Monates möglich, der auf die Abmeldung der beruflichen Tätigkeit folgt
  • der Bezug von Ruhegeld erfordert zwingend die Aufgabe der gesamten beruflichen Tätigkeit, d.h. die gesamte zahnärztliche Tätigkeit muss bei der LZKTh abgemeldet sein


Erhöhtes Ruhegeld bei vorzeitiger Berufsunfähigkeit

  • Berufsunfähigkeit vor Vollendung des 60. Lebensjahres
  • Anspruch, soweit ein Mitglied in der Zeit seiner Mitgliedschaft im Versorgungswerk und vor Eintritt der Berufsunfähigkeit Beiträge an das Versorgungswerk geleistet hat


Weitere Voraussetzungen und Besonderheiten:

  • der Antragsteller führt die zur Feststellung der Berufsunfähigkeit notwendigen Nachweise
  • vom Versorgungswerk erbetene Nachweise sind sowohl bei Antragstellung als auch während der Dauer des Bezuges von Ruhegeld vorzulegen
  • die Ansprüche auf Bezug von Ruhegeldern erlöschen nicht mit dem Verlust der Approbation
  • der Anspruch auf Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit erlischt, wenn die körperlichen Gebrechen oder Schwächen durch Selbstverstümmelung eingetreten sind
     
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