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Not macht erfinderisch: Zahnarzt aus Gera behandelt trotz Stromausfall

Nach dem Hochwasser hilft Falk Röhlig einem Freund mit seinem historischen Tret-Bohrer

Mit viel Einfallsreichtum und Engagement haben die Thüringer Zahnärzte das Hochwasser Anfang Juni überstanden. Dabei wurde auch die Zahnarztpraxis von Falk Röhlig aus Gera ein Opfer der Weißen Elster. Erst als die Fluten nach einer Woche vollständig abgepumpt waren, konnte der Schaden begutachtet werden.

Mitten in den Aufräumarbeiten passierte es dann: „Einem Freund brach eine Füllung aus. Der Strom aber war noch immer abgestellt. Wie konnte ich da behandeln?“, fragte sich der 52-jährige Zahnarzt.

„Also griff ich zu meinem historischen Bohrer von 1894 und habe die Kanten schlicht wie früher mit Muskelkraft geglättet. Wenn mir aber die Veröffentlichung des Bildes bewusst gewesen wäre, hätte ich mich natürlich um eine bessere Arbeitshaltung bemüht und auch Arbeitskleidung getragen“, sagt Falk Röhlig heute mit einem Augenzwinkern.
 

15 Zahnarztpraxen in Thüringen geschädigt

Das Hochwasser hatte 15 Zahnarztpraxen in Ost- und Mittelthüringen geschädigt. Schnell und unbürokratisch zahlt der gemeinsame Hilfsfond der Landeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung in diesen Tagen insgesamt 61.000 Euro an die betroffenen Zahnarztpraxen aus. Außerdem helfen Kammer und KZV bei der übergangsweisen oder dauerhaften Vermittlung von Praxisräumen, Einrichtungen und Praxispersonal.
 


Pressemitteilung vom 24. Juni 2013
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Für Rückfragen:
Landeszahnärztekammer Thüringen
Matthias Frölich
Telefon 0361 7432-136, Telefax 0361 7432-236
E-Mail presse@lzkth.de, Internet www.lzkth.de

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