Übergangsfrist für Masern-Impfung endet

Am 31. Juli 2021 endet die Übergangsfrist zur verpflichtenden Masern-Schutzimpfung. Bis dahin müssen alle seit einschließlich 1971 geborenen Personen, die in einer Zahnarztpraxis oder anderen zahnmedizinischen Einrichtung tätig sind, ihren Impfschutz oder ihre Immunität gegen Masern durch Impfnachweis oder ärztliches Attest belegen können. Dies schließt auch Praxisinhaber sowie Auszubildende, Praktikanten oder sonstige Tätige mit ein, selbst wenn diese keinen Kontakt zu Patienten haben.

Arbeitgeber müssen Impfsäumige an das Gesundheitsamt melden, welches über das weitere Vorgehen entscheidet. Sollten sich Betroffene trotz wiederholter Aufforderung einer Impfung verweigern, kann das Amt Bußgelder von bis zu 2.500 Euro sowohl gegen den Impfverweigerer als auch gegen den Arbeitgeber verhängen. Unabhängig vom Geburtsjahrgang können sich Menschen von der Impfpflicht befreien lassen, die mit ärztlichem Attest eine persönliche Kontraindikation aus gesundheitlichen Gründen nachweisen.

Handlungsempfehlung:
 Pflicht zur Masern-Schutzimpfung für alle in Zahnarztpraxen tätigen Personen