2.1 Praxishygiene

Hygiene spielt in der zahnärztlichen Praxis eine wichtige Rolle. Hygienemaßnahmen helfen, um die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern und schützen vor Infektionen. Es gilt, eine Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen und Normativen zu erfüllen. Die wesentlichen Anforderungen werden in den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes geregelt.

  2.1.1 Informationen zu Praxishygiene und Infektionsschutz

   2.1.2 DAHZ Hygieneleitfaden

   2.1.3 DAHZ Hygieneplan

   2.1.4 Risikoklassifizierung Medizinprodukte (docx; 48 kB)  


 2.1.5 Arbeitsanweisungen zur allgemeinen Hygiene 


 

2.2 Wasserführende Systeme in der Zahnarztpraxis

In der Praxis ist das Vorhandensein von Wasser mit Trinkwasserqualität Voraussetzung für Händehygiene, Instrumenten- und Flächendesinfektion, sowie zum Betrieb der Dentaleinheiten. Zur Gewährleistung der dafür notwendigen Keimarmut ist der Betreiber verantwortlich. Rechtsgrundlagen sind das Infektionsschutzgesetz, die Trinkwasserverordnung, die ThürmedHygVO i.V. mit den KRINKO-Empfehlungen "Hygienische Untersuchungen in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen" und "Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene") sowie verschiedene Normen.

  2.2.1 Informationen zu Wasserführenden Systemen

Sandra Bäumer

Praxisführung / BuS-Beratung / Validierung

 0361 7432-133
 0361 7432-230
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Toralf Koch

BuS-Beratung / Validierung / Praxisführung

 0361 7432-118 
 0361 7432-230
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3.1 Aufbereitung von Medizinprodukten

  3.1.1 Informationen zu Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten

  3.1.2 Informationen zu Anforderungen an Personal zur Aufbereitung

    3.1.3 Ernennung zur Hygienebeauftragten (docx; 28 kB)  

    3.1.4 Liste der Freigabeberechtigten (docx; 32 kB)  


  3.1.5 Arbeitsanweisungen zur Aufbereitung von Medizinprodukten 


  3.1.6 Freigabelisten zur Dokumentation der Aufbereitung 


 

3.2 Validierung der Aufbereitung von Medizinprodukten

Der Begriff der Validierung beschreibt ein dokumentiertes Verfahren zum Erbringen, Aufzeichnen und Interpretieren von Prüfergebnissen, um den Erfolg von beständig qualitativ reproduzierbaren Prozessen nachzuweisen. Dabei wird geprüft, ob die vorliegenden maschinellen und personellen Anforderungen unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten erfolgreiche Aufbereitungsprozesse gewährleisten können. Die Validierung ist eine entscheidende qualitätssichernde Maßnahme für die Aufbereitungsprozesse. Die Pflicht zur Validierung ergibt sich aus dem Medizinproduktegesetz, der Medizinproduktebetreiberverordnung und der RKI-Empfehlung zur Aufbereitung von Medizinprodukten.

  3.2.1 Informationen zur Validierung durch die LZKTh

    3.2.2 Fragebogen zur Validierung durch die LZKTh  

  3.2.3 Information zum Siegelnahtfestigkeitstest der LZKTh

    3.2.4 Auftragsformular Siegelnahtfestigkeitstest  

    3.2.5 Anlage 3 der RKI 2012 Inbetriebnahme und Betrieb von RDG  

    3.2.6 Anlage 4 der RKI 2012 Inbetriebnahme und Betrieb von RDG  

 

3.3 Aktive Medizinprodukte (Geräte)

Aktive Medizinprodukte sind alle einzeln oder miteinander verbunden verwendeten Apparate, Vorrichtungen, Instrumente oder anderen Gegenstände, einschließlich der eingesetzten Software, die vom Hersteller für Menschen für folgende Zwecke bestimmt sind:

  • Erkennung, Verhütung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten;
  • Erkennung, Überwachung, Behandlung, Linderung oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen;
  • Untersuchung, Ersatz oder Veränderung des anatomischen Aufbaus oder eines physiologischen Vorgangs;
  • Empfängnisregelung

Ebenso gelten „Produkte, die speziell für die Reinigung, Desinfektion oder Sterilisation“ von Medizinprodukten bestimmt sind, als Medizinprodukte, also z. B. Autoklaven, Reinigungs- und Desinfektionsgeräte.

  3.3.1 Informationen zu Aktiven Medizinprodukten

    3.3.2 Bestandsverzeichnis für aktive Medizinprodukte  

    3.3.3 Medizinproduktebuch nach MPBetreibV  

    3.3.4 Einweisung in den Gebrauch von Medizinprodukten  

Sandra Bäumer

Praxisführung / BuS-Beratung / Validierung

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Toralf Koch

BuS-Beratung / Validierung / Praxisführung

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4.1 Betriebsärztliche und Sicherheitstechnische Beratung

Entsprechend den Vorgaben des §§ 3 und 6 Arbeitssicherheitsgesetz (ASIG) und der Unfallverhütungsvorschrift 2 der DGUV sind alle Zahnarztpraxen mit wenigstens einem Mitarbeiter verpflichtet, an einer betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung (BuS-Beratung) teilzunehmen. Die vertragliche Bestellung eines BuS-Dienstleisters ist der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege auf Anfrage nachzuweisen.

  4.1.1 Informationen zur BuS Beratung

    4.1.2 Erfassungsbogen BuS Beratung  

 

4.2 Arbeitsschutzorganisation

Bei der Planung von Arbeitsverfahren und Betriebsabläufen müssen die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorausschauend berücksichtigt werden. Mitarbeiter sollen wissen, wie sie sich im Arbeitsalltag, aber auch bei Betriebsstörungen, Unfällen und Notfällen, sicher verhält. Die zentrale Rolle in der Arbeitsschutzorganisation spielt die Gefährdungsbeurteilung.

   4.2.1 Informationen zur Arbeitsschutzorganisation


   4.2.2 Gefährdungsbeurteilungen  


   4.2.3 Unterweisungen  


 

4.3 Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung

Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist Teil der arbeitsmedizinischen Präventionsmaßnahmen in der Zahnarztpraxis und dient der Früherkennung und Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen einschließlich Berufskrankheiten. Sie umfasst die Beurteilung der individuellen Wechselwirkungen von Arbeit und Gesundheit, ein ärztliches Beratungsgespräch mit Anamnese sowie körperliche oder klinische Untersuchungen. Zur Prävention von berufsbedingten Erkrankungen ist eine Unterweisung notwendig.

  4.3.1 Informationen zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge

    4.3.2 Auftrag Arbeitsmedizinische Untersuchung   

    4.3.3 Arbeitsmedizinische Vorsorgekartei   

 

4.4 Sicherheit von Arbeitsstätten, Betriebs- und Arbeitsmitteln

Die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Beschäftigten in Arbeitsstätten wird in der Verordnung überArbeitsstätten (ArbStättV) geregelt. Die Arbeitsstättenverordnung enthält Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Die Verordnung dient der nationalen Umsetzung der EG-Arbeitsstättenrichtlinie. Daneben wird auch die Richtlinie 92/58/EWG des Rates über Mindestvorschriften über die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz durch einen gleitenden Verweis innerhalb der Arbeitsstättenverordnung umgesetzt. Für den sicher- en Umgang mit Betriebs- und Arbeitsmitteln ist eine Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung notwendig.

  4.4.1 Informationen zum Thema "Der sichere Arbeitsplatz"

  4.4.2 Informationen zu elektrischen Anlagen und Geräten

    4.4.3 Prüfpflichten in der Zahnarztpraxis   

    4.4.4 Arbeitsmittelkataster  

    4.4.5 Prüfung von Leitern und Tritten   


  4.4.6 Betriebsanweisungen für Arbeitsmittel  


 

4.5 Gefahrstoffe

  4.5.1 Informationen zu Gefahrstoffe

    4.5.2 Gefahrstoffverzeichnis   


  4.5.3 Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe  


 

4.6 Biologische Arbeitsstoffe

  4.6.1 Informationen zu Biologischen Arbeitsstoffen


  4.6.2 Betriebsanweisung für Biologische Arbeitsstoffe  


 

4.7 Persönliche Schutzausrüstung

  4.7.1 Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung

  4.7.2 Informationen zur Spezifikation von Handschuhen

  4.7.3 Informationen zum Hautschutz

 

4.8 Unfall, Notfall, Erste Hilfe

  4.8.1 Unfälle auf dem Arbeitsweg und an der Arbeitsstätte

  4.8.2 Nadelstichverletzungen in der Arztpraxis

  4.8.3 PEP - Postexpositionsprophylaxeplan

    4.8.4 Aushang Notfall

 

4.9 Brandschutz

  4.9.1 Informationen zum Brandschutz

    4.9.2 Aushang Brandschutzordnung A / Alarmplan

 

4.10 Laserstrahlenschutz

  4.10.1 Informationen zum Laserstrahlenschutz

    4.10.2 Formular zur Bestellung eines LSB   

Sandra Bäumer

Praxisführung / BuS-Beratung / Validierung

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Toralf Koch

BuS-Beratung / Validierung / Praxisführung

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Der Praxisinhaber ist für die ordnungsgemäße Entsorgung der Praxisabfälle verantwortlich. Grundlagen hierfür bilden das Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreis laufwirtschaftsgesetz – KrWG), die Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis – AVV) die RKI-Empfehlung "Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene" und die Nachweisverordnung (NachwV).

   5.1.1   Informationen zur Entsorgung

Sandra Bäumer
BuS-Beratung / Validierung / Praxisführung

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Toralf Koch

BuS-Beratung / Validierung / Praxisführung

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Am 31. Dezember 2018 traten das bereits 2017 beschlossene Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und die neue Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) in Kraft. Sie ersetzen damit die bisher geltende Strahlenschutzverordnung und die Röntgenverordnung.


   6.1   Alle Arbeitsunterlagen des Bereichs Röntgen im Downloadcenter 


Jana Horn 

Zahnärztliche Röntgenstelle

 0361 7432-115
 0361 7432-185
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Michael Westphal

Recht / Justiziariat / Abteilungsleitung
Service und Dienstleistung

 0361 7432-112
 0361 7432-230
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